SAPOS® steht deutschlandweit Verfügung. Alle Länder bieten auch vernetzte Echtzeitkorrekturdaten an.
1. Steht SAPOS® flächendeckend zur Verfügung?
2. Wo meldet man sich für die länderübergreifende SAPOS®-Nutzung an?
Bei der
Zentralen Stelle SAPOS
c/o Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen
Podbielskistraße 331
30659 Hannover
Telefon 0511/64609-222
Fax 0511/64609-168
Zentralen Stelle SAPOS
c/o Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen
Podbielskistraße 331
30659 Hannover
Telefon 0511/64609-222
Fax 0511/64609-168
3. Welche Ausrüstung brauche ich für SAPOS®?
Für den HEPS-Dienst einen hochwertigen Empfänger für Realtime-Kinematik (RTK) mit GSM-Modem bzw. GSM-Funktelefon oder einen Internetzugang via GPRS, UMTS.
Der GPS-Empfänger muss für die Nutzung des SAPOS®-HEPS einen Eingang für RTCM-Daten Version 2.3 oder 3.1 besitzen
4. Werden die GPS-Korrekturdaten verschlüsselt übertragen?
Standardmäßig werden unverschlüsselte Korrekturdaten übertragen. Für besondere Anwendungen und über 2m-Funk werden verschlüsselte Korrekturdaten abgegeben.
5. Wo kann ich mit SAPOS® arbeiten?
In ganz Deutschland.
6. Welche Koordinaten erhalte ich mit SAPOS®?
Gemessen werden ETRS89-Koordinaten. Da SAPOS® in einem Wohldefinierten Koordinatenrahmen arbeitet, können die Koordinaten in der Regel mit vorausberechneten Transformationsparametern in andere Koordinatensysteme
überführt werden, ohne örtliche Passpunkte messen zu müssen.
7. Die Koordinaten-Ergebnisse schwanken stark – Woran liegt das?
Das Echtzeit-GPS-System hat dann häufig die Mehrdeutigkeiten falsch gelöst oder nur eine metergenaue DGPS-Lösung erzeugt. Ursache dafür kann eine erhöhte Ionosphärentätigkeit sein. Den ionosphärischen Index I95, der Hinweise auf aktuelle oder vergangene Ionosphärenprobleme gibt, ist auf Homepage der LGN stundenaktuell abrufbar. Näheres...
8. Wird die Übertragung der SAPOS®-Korrekturdaten über 2m-Band weiter unterstützt?
Die Datenübertragung via 2m-Band ist nach wie vor in vielen Bereichen tägliche Praxis und wird von SAPOS® auch weiterhin unterstützt.
9. Wie kann ich die Qualität der Messungen bereits vor Ort überprüfen
Jeder hochwertige GPS-Receiver gibt Informationen über das sog. "Signal to Noise Ratio" (SNR) - Signal-Rausch Verhältnis. Dahinter verbirgt sich die Messung des Signalinhalts relativ zum Rauschen des Signals. Das Signal-Rausch Verhältnis sollte so hoch wie möglich sein und 30 dBHz nicht unterschreiten. Ideal sind Werte über 37 dBHz.
10. Mit welcher Elevation sollte gearbeitet werden, um hochwertige Messergebnisse zu erzielen?
Bei Standardanwendungen sollte die Elevation bei 10° liegen. Bei Sonderanwendungen, insbesondere zur präzisen Höhenbestimmung, kann eine Elevation von 5° sinnvoll sein.
11. Was, wenn bei SAPOS® keine Lösung erreicht wird?
Ausrüstung, Kabelverbindungen und Einstellungen prüfen, evtl. zu große Abschattungen, Reboot aller Komponenten durchführen, Hotline der SAPOS®-Zentrale anrufen.
12. Warum kommt die GSM Verbindung nicht zu stande?
Vor der Messung müssen Kunden ihre Telefonnummer(n) registrieren lassen. Für die erfolgreiche Einwahl ist es notwendig, die Telefonnummernübermittlung zu aktivieren (nicht anonym). Dies ist am Telefon
einzustellen oder kann beim Provider beauftragt werden.
SAPOS® hat sich für die Nutzung des digitalen.110 Protokolls (ISDN) entschieden, weil der Rufaufbau wesentlich schneller als beim analogen Verfahren geht. Dieses Protokoll ist am Controller einzustellen.
Näheres...
13. Wie kann ich den Mobilfunkempfang auf See verbessern?
Die Position der Mobilfunkantenne ist für einen optimalen Mobilfunkempfang entscheidend. Die Antenne ist so hoch wie möglich anzubringen. Dabei haben sich ausfahrbare Spezialmasten als Alternative zu vorhandenen Masten bewährt. Darüber hinaus ist der Standort so zu wählen, dass die Störung durch Abschattungen und andere technische Geräte an Bord minimal ist.
14. Was kostet SAPOS®?
a) HEPS
Bei klassischer GSM-Nutzung:
HEPS-Kosten = HEPS-Benutzungsentgelt + GSM-Kosten
Bei Nutzung eines mobilen Internetzugangs via GPRS/UMTS:
HEPS-Kosten = HEPS-Benutzungsentgelt + GPRS/UMTS-Kosten
Bei klassischer GSM-Nutzung:
HEPS-Kosten = HEPS-Benutzungsentgelt + GSM-Kosten
Bei Nutzung eines mobilen Internetzugangs via GPRS/UMTS:
HEPS-Kosten = HEPS-Benutzungsentgelt + GPRS/UMTS-Kosten
HEPS-Dienst
Taktrate: 1 Sekunde
Einheit: 1 Minute
Benutzungsentgelt: 0,10 € pro Minute
Monatliches Mindestentgelt pro Nutzer: 10 €
Datenformat: RTCM 2.3 oder 3.
Für Vielnutzer empfehlen wir den Abschluss einer Mobilfunk-Flatrate. Damit reduzieren sich die Mobilfunkkosten auf ein Minimum. Aktuelle Angebote und Ansprechpartner unserer Kooperationspartner Vodafone D2 und T-Mobile finden Sie unter FAQ Nr. 15.
Vielnutzer des HEPS können die speziellen Angebote der Stundenkontingente nutzen.
Hiermit entfällt auch das monatliche Mindestentgelt.
b) GPPS
Vielnutzer des HEPS können die speziellen Angebote der Stundenkontingente nutzen.
Hiermit entfällt auch das monatliche Mindestentgelt.
b) GPPS
GPPS-Kosten + Kosten Internetzugang = GPPS-Kosten
GPPS-Dienst
Taktrate: 1 Sekunde oder mehr
Einheit: 1 Minute
Benutzungsentgelt: 0,20 € pro Minute
Monatliches Mindestentgelt pro Nutzer: 10 €
Datenformat: RINEX 2.1
Das monatliche Mindestentgelt für den HEPS- und den GPPS-Dienst beträgt 10 € pro Nutzer. Es wird mit den tatsächlichen monatlichen Entgelten verrechnet und nur dann in Rechnung gestellt, wenn das abgerufene monatliche Datenvolumen die Summe von 10 € unterschreitet.
15. Wo erhalte ich Informationen zu aktuellen Mobilfunktarifen für SAPOS® ?
| Vodafone D2 |
| T-Mobile |
16. Was bedeutet RTCM AdV?
Übermittlung von verschlüsselten Korrekturdaten über 2m Band Frequenzen oder Telefonverbindungen für GPS Messungen mit Funkempfänger und Decoderbox oder Smartgate.
17. Warum wird die Übertragung von SAPOS® -Korrekturdaten hin und wieder unterbrochen?
Bestimmte Mobilfunkprovider nehmen eine netzseitige Trennung der Verbindung vor. Spezielle Unterbrechung jeweils nach 2 Stunden Einwahlzeit sind bekannt, so dass eine Neuinitialisierung notwendig ist. Sprechen Sie mit Ihrem Mobilfunkprovider.
